Motorradtouren in Südtirol
Hallo Motorradfahrer!
Lana ist ein guter Ausgangspunkt für Eure täglichen Touren. Von hier aus kann man kleinere Ausflüge, aber genauso eine Tagesfahrt auf die Pässe der Dolomiten oder eine Fahrt an den Gardasee unternehmen. Selbstverständlich parken Eure Maschinen bei uns im Wiesenhof sicher in der Garage, kostenlos. Ich würde mich freuen, Euch einmal bei uns zu begrüßen, inzwischen ein paar Tourenvorschläge.Rosengarten und Seiser Alm (Halbtagestour) 100km. Fahrtechnisch leicht bis mittel. Von Lana über die Schnellstraße nach Bozen. Von Blumau ausgehend über die Höhenstraße nach Tiers Richtung Nigerpass, Karerpass, Vigo di Fassa, Pozza di Fassa, Canazei, Sellajoch (2213m), zurück über Wolkenstein, St. Ulrich, Panider Sattel (1437m) Kastelruth, Völs, Blumau und über die Schnellstraße zurück nach Lana.
Rund um den Salten (Halbtagestour) 70km. Fahrtechnisch mittel. Von Lana über Meran nach Hafling, Vöran, Mölten, Flaas, Jenesien, Bozen und zurück nach Lana.
Rund um den Gantkofel (Halbtagestour) 75km. Fahrtechnisch leicht bis mittel. Von Lana nach Nals, über Prissian, Tisens zum Gampenjoch (1518 m), weiter nach St. Felix, Fondo, Malosco, Mendelpaß (1363m), St. Michael Eppan, Unterrain, Andrian, Nals und zurück nach Lana.
Durch die Ortler-Cevedale Gruppe (Tagestour) 250km. Fahrtechnisch mittel bis schwierig. Von Lana ausgehend Richtung Vinschgau bis nach Spondinig (886m) nach Prad, Gomagoi, Trafoi zum Stilfser Joch (2758m) - Abzw. Umbrailpass (2501m), Bormio, S. Nicolo, Santa Caterina Valfurva zum Gaviapass (2621m) weiter nach Ponte di Legno, Tonalepass (1883m), Cuciano, Dimaro, Malè, Dres, Cagno, Revo, Romallo, Brez, Fondo und zurück über das Gampenjoch (1518m) nach Lana.
Rund um den Salten (Halbtagestour) 70km. Fahrtechnisch mittel. Von Lana über Meran nach Hafling, Vöran, Mölten, Flaas, Jenesien, Bozen und zurück nach Lana.
Rund um den Gantkofel (Halbtagestour) 75km. Fahrtechnisch leicht bis mittel. Von Lana nach Nals, über Prissian, Tisens zum Gampenjoch (1518 m), weiter nach St. Felix, Fondo, Malosco, Mendelpaß (1363m), St. Michael Eppan, Unterrain, Andrian, Nals und zurück nach Lana.
Durch die Ortler-Cevedale Gruppe (Tagestour) 250km. Fahrtechnisch mittel bis schwierig. Von Lana ausgehend Richtung Vinschgau bis nach Spondinig (886m) nach Prad, Gomagoi, Trafoi zum Stilfser Joch (2758m) - Abzw. Umbrailpass (2501m), Bormio, S. Nicolo, Santa Caterina Valfurva zum Gaviapass (2621m) weiter nach Ponte di Legno, Tonalepass (1883m), Cuciano, Dimaro, Malè, Dres, Cagno, Revo, Romallo, Brez, Fondo und zurück über das Gampenjoch (1518m) nach Lana.
Hier noch einige lohnende und vielleicht nicht so bekannte Tourenvorschläge, die Euch bestimmt auf neue Ideen bringen.
Brenner-Grenzkamm-Höhenstraße:Das ehem. Wehrsträßchen wurde uneingesehen vom Nachbarland in den 30er Jahren zwischen Sattelberg und dem Portjoch in einer Ausdehnung von zirka 15km angelegt. Es verläuft nur wenig unterhalb der ital.-österr. Grenze in einer Höhenlage von etwa 2100m. Während das geteerte Sträßchen zw. dem Sandjöchl und dem Flachjoch einen fast ebenen Verlauf nimmt, hat man während der Überwindung der Mulde am Wechselbach ein Gefälle von zirka 14%. Diese Strecke bietet eine außergewöhnliche Sicht auf die Sarntaler Alpen und in die Dolomiten.
Timmelsjoch Straße:
Durch den weiteren Ausbau der Südrampe erfreut sich diese Hochalpenstraße von Jahr zu Jahr einer zunehmenden Frequenz. Enorm ist der zu bewältigende HU, er beträgt auf der 29km langen Strecke 2200 Höhenmeter. Die Straße ist von 7 bis 20 Uhr geöffnet.
Martelltal:
Das in manchen Abschnitten wildromantische Martelltal zählt zweifellos zu den schönsten und besuchenswertesten Seitentälern des Vinschgaues. Man durchmisst dabei die gesamte Skala der Klima- und Vegetationsstufen von den Weinreben im Etschtal bis zum Gletscherfirn im hinteren Martelltal. Die Steigung beträgt max. 14%.
Ortlerhaus:
Vom Stilfser Joch (2757m) nimmt ein anfangs extrem steiler Karrenweg mit max. con zirka 35% nach S gegen den Passo Platigliole (2909m) seinen Ausgang. Eine Benützung ist erlaubt, auf eigene Gefahr. Für Enduros überhaupt kein Problem. Eine außergewöhnliche Strecke für geübte Fahrer, manchmal liegt auch noch im Sommer Schnee.
Stilfser Joch Passtraße:
Trotz ihres Alters zählt diese Passstraße zu den interessantesten und attraktivsten Hochalpenstraßen. Seit der Eröffnung in Jahre 1826 hat sich an ihrer Trassenführung auch nichts Wesentliches geändert. Die Steigungen bzw. Gefälle liegen zwischen 12 und 15%. Die gesamte Strecke von Spondinig bis Bormio mißt 50km.
Campo Carlo Magno:
Die 32km lange Bergstrecke von Dimar (772) über den Pian di Campiglio hinab nach Pinzolo (770) bildet die landschaftlich großartigste Zufahrt von Norden zum Gardasee, sie findet im Ballino-Sattel (764) ihre natürliche Fortsetzung nach Süden. Diese relativ schwach frequentierte Route mit kaum Schwerverkehr zieht bei Madonna di Campiglio (1514) über eine von Almböden und prächtigen Nadelwäldern umgebene Einsattelung. Der Passname rührt vom legendären Feldzug Karl des Großen her. Das Paradestück bildet der ausichtsreiche Streckenabschnitt zw. Madonna d. Campiglio und dem Eingang in das Nambronetal-Laghi di Cornisello. Die vielgegliederten Brentadolomiten mit Türmen, Nadeln, Zacken und Spitzen zeigen sich hier auf besonders eindrucksvolle Weise. Die SS 239 di Campiglio ist normal breit ausgebaut und durchwegs asphaltiert.
Tonalepass/Passo del Tonale 1883m:
Dieser Übergang vermittelt eine günstige Verbindung zwischen dem Etschtal und dem Iseosee bzw. Comer See. Durch den in Oberitalien besonders forcierten Autobahnbau hat dieser Pass für den Fernverkehr stark an Bedeutung verloren, deshalb gering befahren. Steigungen zwischen 8-10%. Basispunkt der Tonalestr. ist der Ponte Mostizzolo, man erreicht ihn über Lana-Gampenjoch/Passo Palade. Weiter führt die Straße durch die Sulzberg/Val die Sole genannte Talschaft und erreicht nach 11km derern Hauptort Malè. Nach weiteren 5km Abzweig zum Campo Carlo Magno (siehe oben) und ev. weiter zum Gardasee.
Passo Menghen 2047m:
Es handelt sich um den einzigen autobefahrbaren Übergang zwischen dem Fleimstal und der Valsugana, im W der Lagoraikette gelegen. Diese nur wenig frequentierte Nordsüdverbindung ist vom Ausgangsort Molina bis zum s. Basisort Castelnuovo in der Balsugana 40km lang. Die Scheitelhöhe bietet Aussicht bis zum Mendelgebirge bei Bozen. Ein kleiner Bergsee mit Moorwassser belebt die einsame Passregion.
Rafensteiner Bergträßchen, Einmmündung Afinger Straße 800m:
Es ist mit seiner Trassenführung das wohl kühnste und wegen seiner Steilheit das schwierigste, öffentlich zugelassene Bergsträßchen Südtirols! Die Bauersteigung beträgt zirka 33%, die Fahrbahnbreite nur 2m. Abschnittsweise gibt es keine Ausweichmöglichkeiten, besonders dort nicht, wo beide Seiten wie in einem Kanal durch Mauern begrenzt sind. Dort ist ein Aneinandervorbeikommen wirklich nur mit dem Moto möglich. Der Betonbelag hat eine raue (geriffelte) Oberfläche. Das knapp 3km lange Sträßchen stellt die kürzeste Verbindung zwischen der Sarntaler Straße und dem Anschluss an die Afinger Straße (Vöran-Hafling-Jenesien oder umgekehrt) her. Weiterfahrt durchs Sarntal oder über das Penser Joch.
Viel Spaß beim Träumen von den nächsten Touren und vielleicht sehen wir uns ja mal ... Doris
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